SOMMERAUSFAHRT 21. August 2004
Mit dem Ziel, eine Ausfahrt mit besonderem Augenmerk auf dem Spaßfaktor zu arrangieren, tüftelte eine kleine Gruppe von uns ein paar Aufgaben und Stationen für die heurige Sommerausfahrt aus.
Die Hauptverantwortlichen Zupfer, Nicki, Mike, Schlafmütz, Keusche und Meinereine nahmen die Organisation in die Hand, und nach einem feuchtfröhlichen Abend waren auch schon die gesamten Aufgaben durchdacht – und ihr könnt euch ja vorstellen, was dabei rauskam!
Somit traf sich die gesamte Gilde des VC-Altheim am 21.08.2004 um 09:00 Uhr im Schwarzen Heim – um 09:00 Uhr ist gut gesagt. Da das Wetter leider absolut beschissen war – so wie es diesen Sommer halt so war – wurde das Ganze etwas verschoben.
Zum Glück hörte es dann so um 11:00 Uhr zu schütten auf, und der harte Kern der angetanzt war, konnte starten.
Besonders hervorzuheben ist ja, dass der Harry B. den weiten Weg aus München angetrabt kam und als einziger dem Wetter trotzte und pünktlichst um 9 im Heim saß – Respekt!!
Auch lobenswert erwähnen sollte man die wetterfesten Teilnehmer, die trotz der widrigen Umstände mit Badebekleidung erschienen – der Grisi sogar mit Luftmatratze.
Die gesamte Truppe wurde dann in 3 Gruppen aufgeteilt die als Erkennungszeichen ein farbiges "Bemmal" am Helm befestigt bekamen.
Gruppe Grün: Evelyn R., Christl, Jockey, Roberto und Grisi
Gruppe Gelb: Harry B., Evelyn B., Fred und Jassi
Gruppe Blau: AuziPetra, Koli, Knauki und Manuel
Als erstes wurden die einzelnen Gruppen in die 1. Aufgabe eingewiesen und voller Eifer losgeschickt.
Gruppe Grün steuerte als erstes die Station des Keuschen Karls an, die sich an der schönen Ache abspielte.
Aufgabe war es, mit einem aufgeblasenen Reifenschlauch sich in die Fluten der Ache zu stürzen und in schnellstmöglichem Tempo eine Strecke von ca. 500m zurückzulegen – dabei mussten sich die Teilnehmer einen Spruch merken, der auf mehreren Tafeln geschrieben war, die an verschiedenen Stellen aufgehängt waren.
Wer dann dem Keusche aufsagte: "Ich bin so geil und brauch es sehr, bitte kraul mir meinen Bär." der hatte die Station erfolgreich gemeistert.
Voller Enthusiasmus haben sich die Mitstreiter der Aufgabe angenommen, wie zum Beispiel die Gruppe grün: Da sind der Grisi in seiner Badewut und die tollkühne Evelyn R. das gesamte Stück zu Fuß runter – wohl, sie haben dann auch nicht daran gedacht,
dass die Ache doch an manchen Stellen etwas tiefer war und sind somit bis oben hin durchnässt angekommen.
Gruppe blau durfte sich gleich auf den Weg nach Wildenau machen. Dort mussten sie zuerst ein Parkticket lösen – wobei man beachten muss, dass eine kleine Gemeinde wie diese nicht wirklich leicht zu findende Parkautomaten hat – dieser befand sich beim Badesee.
Dann ging's weiter nach Hinterholz 8, wo herauszufinden war, wer dort wohnte – in diesem Fall nicht da Düringer – aber es war fast genauso ein Abenteuer wie im Film, da es dort nur so von ungeheuerlichen Viechern wimmelte – Dobermann, Collie und Hängebauchschwein!!!
Danach gings dann zur Schlafmütz wo so manch knifflige Aufgabe auf die Teilnehmer wartete.
Es mussten verschiedenste Dinge in einer Blackbox ertastet werden – man kann sich vorstellen, das da so manch ekliges Zeugs drinnen war.
Und weiters ein paar technische Sachen erledigt werden, wie zum Beispiel einen Vergaser zusammenbauen – welches wohlgemerkt auch von den weiblichen Teilnehmern bravurös gemeistert wurde (Mann beachte, dass so manche schneller als der Manuel war *gg*).
Auch eine Aufgabe für die Feinmotorik gabs – massenhaft Schrauben mit dazugehörenden Muttern und Beilagscheiben zusammenschrauben. Also, es war für jeden etwas dabei!
Die letzte Gruppe musste einen Aufstieg nach Feichta/Höhnhart machen.
Dort angekommen mussten bei der Nicki einige Szenen aus dem Film "Luis und die Außerirdischen Kohlköpfe" mit Luis DeFunnes nachgestellt werden.
Ihr könnt euch vorstellen dass dies ein köstliches Amüsement für die Zuschauer und Beteiligten war. Ergebnisse wurden natürlich auf Videoband festgehalten!
Von der Nicki wurde dann weitergefahren nach Treubach zur Johanna, die mit einem Teufelsgefährt auf die Teilnehmer wartete.
Auf dem Weg dorthin musste noch ein Foto am 6.Loch des Saiga Hanser Golfplatzes gemacht werden wo die verschiedenen Gruppen ganz schön viel Einsatz zeigten, und beinahe wie Profigolfer durchgingen – abgesehen von ihren Bemmal am Helm!
Dann ging's weiter über Maria Schmolln – dort war die Aufgabe, einen unbekannten ausfindig zu machen – es existierte nur ein Foto von ihm.
Dies wurde auf verschiedenste Weise gelöst – von den einen im Wirtshaus, von den anderen direkt bei dem Herrn usw.
Bei der Johanna angekommen, galt es dann die Koordinationsfähigkeit der Einzelnen zu testen.
Es musste mit einem Fahrrad dessen Lenker in umgekehrter Richtung lenkte eine möglichst weite Strecke zurückgelegt werden.
Dies war wiederum recht amüsant, da manch einer oder andere eine oft recht unsanfte Landung hinlegten – der Roman Knauseder zum Beispiel fast seine Familienplanung zerstörte und der Koli die Auzipetra am liebsten "von hinten schob"!!!
Weitere nette Zitate vorort:
Jassi: "Je schneller, desto Bumm!"
Jockey: "Jetzt schieben wir erst mal alle durch!"
Danach wurde wieder Altheim angesteuert. Auf dem Weg dahin gab es natürlich noch eine Zusatzaufgabe, bei der ein markierter Maiskolben in einem Maisfeld gesucht werden musste – leider war der Bauer schneller,
welcher wohl nicht so begeistert über die Horde Vespafahrer in seinem Feld war, sodass er alle Spuren verwischte – Für diesen Bauern gilt die Unschuldsvermutung und er hat das Recht zu Schweigen, alles andere kann vor Gericht gegen ihn verwendet werden.
Während der ganzen Ausfahrt gab es noch einige Dinge zu erledigen – zum Beispiel: 1/2 Liter Chlorwasser besorgen, einen Kassenbon über genau € 6,66 zu bringen, ein Foto vom 6er Loch, den Namen, Adresse, usw. des unbekannten aus Maria Schmolln, usw...
In Altheim traf sich dann alles in der Rennbahn wieder, wo zur Gymkhana geladen war. Leider fing es da dann wieder mächtig zu regnen an, und das Ganze wurde abgekürzt und im Schnellverfahren durchgeführt.
Sichtlich etwas durchnässt und fertig von der ganzen Strapaze (gell Evelyn – Achwaschelmeisterin) kamen dann alle Gottseidank unversehrt im Schwarzen an, wo auch schon der Grillmeister mit dem Spanferkel auf uns wartete – lecker!!!
Anschließend wurde dann abgestimmt, wer den besten Film gedreht hatte und die Fotos der einzelnen Gruppen durchgesehen.
Gewinner der Ausfahrt war die Gruppe blau, die eindeutig die beste Leistung hervorbrachte ...
Natürlich wurde im Anschluss daran gebührlich gefeiert, wo sich dann auch noch ein paar Braunauer (Mike, Öhli, Hinsi, Tischlinger, ...) und Rieder ( Harry Buchner samt Familie, Schmidl, ...) beteiligten, die ja schwächlicherweise nicht an der Ausfahrt teilnahmen und das Fest fand erst in den Morgenstunden ein Ende!!!
Wir hoffen, auf eine repräsentative Fortsetzung im nächsten Jahr, auf dann hoffentlich besseres Wetter und wieder eine rege Teilnahme – natürlich auch von anderen Clubs – die meisten auswärtigen waren ja heuer Weicheier und haben das Wetter gefärchtet.
Also werft immerwieder einen Blick auf die Homepage, um den nächsten Termin nicht zu versäumen!!!
Wir wollens Drückebergern nicht verübeln
weil gregnet hat es wie aus Kübeln.
Doch Lob an die, die furchtlos teilnahmen
und in Scharen von weitem ankamen,
tollkü:hn alle Aufgaben bezwangen
Und somit all unser Lob erlangen!!!
by Johanna
>mehr Fotos gibts hier zu sehen<
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