Customshow in München 19.02.2005
Ein schon lange nicht mehr da gewesenes Spektakel ereignete sich Mitte Februar in München.
Auf 800qm stellten bekannte und unbekannte Händler aus Deutschland, Österreich und Italien ihren ganzen Stolz und diverse Produkte, die das VespafahrerInnenherz höher schlagen lässt, aus.
Dies lies sich der VC – Altheim natürlich nicht entgehen. Und außerdem erwies sich dies als günstige Gelegenheit wiedermal unseren Münchner Freunden, besonders der Birgit und dem Harry, einen Besuch abzustatten.
Evelyn R., Daniela Z. und ich reisten schon am Donnerstag in die Heimat der Bavaria, um mit der lieben Birgit mächtig zu feiern – schließlich hamma uns schon so lange nimma gesehen, und hatten daher einigen Nachholbedarf!
Somit gestaltete sich der Donnerstagabend recht gemütlich, feuchtfröhlich und jeglicher Informationsmangel wurde beseitigt.
Am Freitagabend gings dann zum Warm-up der Munich Blues Sc ins Temple Bar Irish Pup, welches sich auch ganz nett entwickelte.
Anfangs noch recht skeptisch, wollten wir schon ins Atomic wechseln, aber zwecks regem Erdbeerlimeskonsum verwarfen wir dies schnell wieder.
Schließlich wurde auch noch kräftig das Tanzbein geschwungen und die Stimmbänder strapaziert.
Letztenendes verließen wir dann die Veranstaltung von Limes gezeichnet um etwa ½ 5 Uhr Früh.
Am Samstag traf dann auch der Rest unserer Truppe ein.
Christine gesellte sich noch zu uns in Birgits Wohnung, und der Rest quetschte sich zum Keuschen: der Zupfer + Nicki, Manuel + Claudia, Roberto + Judith, Mike + Schlafmütz, Jockey und Schlagi aus St. Martin – also immerhin 11 Leute in einer Münchner 3-Zimmer Wohnung!!
Auf dem Nachmittagsprogramm stand nebst shoppen natürlich der Besuch auf der Customshow in der Tonhalle am Kultfabrik Gelände.
Und das ging ja schon gut los. Wir mussten, wie so viele andere auch, ca. 20 min. anstehen, was von einem regen Besucheransturm zeugte.
Dann endlich drinnen wurde mächtig geschaut, gestaunt, gefachsimpelt, gefeilscht, gelästert, gemeckert, und auch a bissi getrunken.
Am Programm standen auch ein Kickerturnier, welches völlig an uns vorbeiging,
eine Podiumsdiskussion, welche vällig an uns vorbeiging
und es gab auch eine Tombola, welche völlig an uns vorbei ging
(kann mir irgendwer sagen wo es da Lose zu kaufen gab!?)
Nun ja, nun zum Hauptteil der Veranstaltung: dem Nighter!
Dieser gestaltete sich etwas extrem! Da wir ganz nach unserer Manie halt eben gehörig vorgeglüht hatten, kamen die meisten von uns schon etwas betüdelt am Nighter an.
Dieses Gefühl der Trunkenheit wurde dann gehörig durch die wahnsinnig gut eingeschenkten Getränke dort verstärkt, und der Erdbeerlimes gab den Rest dazu!!!
Aber vorher noch der lustige Teil:
Es wurde wie immer sehr viel und gut getanzt, dank der tollen Musitsch!!!
Aufgelegt haben Benji, Borghetti, Leo Ernst, Wolfgang Dirrigl (alle aus München) und der Champ aus Bottrop. Und die Musikmischung war hammermäßig!
Während einige von uns sich so den vertilgten Alkohol wieder aus den Adern schwitzten wurde es aber bei den Tanzabstinenzlern bereits brenzlig. Der Keusche zog die Notbremse und verließ "schon"!! um 1 Uhr das Fest.
Der Jockey und die Schlafmütz versumpften aber weiter an der Bar und das Ende der Geschichte – da Jockey hat auf einem Sofa im unteren Bereich gemützt und die Schlafmütz ist ganz so wie in alten Zeiten an der Bar in den Armen vom Mike eingeschlafen – nur das ganze im Stehen,
und die Beine ham aber nimma so wirklich wollen – somit hatte der Mike ein kleines Anhängsel, das dann mit vereinten Kräften in ein Taxi gepackt wurde und dann friedlich im Bett vom Kurtl einschlief (böse Zungen behaupten ja, dass sie sich dort noch etwas ihres Mageninhaltes entleerte – also tut uns leid für dich lieber Kurtl!!!)
Tja, die fitten unter uns hielten es dann bis ins Morgengrauen aus – irgendwie wurde es immer besser, und keiner wollte so recht heim.
Nachdem wir noch kräftig Pommes gejausnet hatten machten wir uns so um 6 Uhr auf den Heimweg, um in Birgits Küche weiterzufeiern!
Sonntag Mittag traten wir dann etwas geschlaucht – die einen wegen zuviel Drinks, die anderen wegen zuviel Schlafentzug – die Heimriese an.
In der Hoffnung in 1 h 50 min (das ist die übliche Zugfahrtsdauer von München nach Simbach) wieder getrost in unsere heimischen Bettchen zu fallen – denkste – dank diverser Stellwerkprobleme der Deutschen Bahn dauerte die Heimreise wegen ettlichermale umsteigen in S-Bahn und Schienersatzverkehr,
dann mit Pemperlzug Richtung Mühldorf sage und schreibe 31/2 Stunden ... und das in unserem Zustand. Ihr könnt euch vorstellen – die Nerven lagen blank!!!!!!
Aber letztendlich war es ein tolles Fest, eine großartige Veranstaltung und für die erste Customshow in München echt gut gelungen!
Es wurde übrigens auch ein Fernsehbericht vom Bayrischen Rundfunk gedreht, der im Download Bereich heruntergeladen werden kann!!
Wer nicht hören will muss fühlen
dachte sich der Alkohol
so lagen manche unter’n Stühlen
und die Birne, die war hohl!!!!
by Johanna
>mehr Fotos gibts hier zu sehen<
|
© 2005 by Vespa Club Altheim
|